Magische Lauchsuppe
27. September 2010
Wie gestern angekündigt habe ich mich heute einmal eines “magischen” Hilfsmittels bedient, um meine Balance wiederzufinden. Ich bin absolut gegen radikale Diäten und dergleichen, aber 2 Tage “Magische Lauchsuppe”, wie sie im Buch “Warum französische Frauen nicht dick werden” als Einstieg empfohlen wird, kam mir wie eine gute Idee für meine momentane Situation vor.
Ich brauchte einen brutalen Schnitt. Also habe ich aufs Frühstück verzichtet und bin Lauch kaufen gegangen.
Das “Rezept” ist denkbar einfach: Lauch kochen.
Zu den Hauptmahlzeiten isst man dann etwas vom Lauch und zwischendurch trinkt man die Brühe. Um mein Frühstück nachzuholen gab es also direkt ein halbes Stängchen.
Zum Mittag habe ich etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer dazugegeben. Das war eigentlich ganz lecker.
Ich habe mir Zeit für Yoga genommen, war nachmittags im Regen spazieren und habe dann ein schönes heißes Bad genommen mit einem neuen Badezusatz:
Außerdem habe ich ein Buch übers Entschlacken gelesen und habe nun reichlich Inspiration gesammelt, um wieder zu einer gesünderen Lebensweise zurückzufinden. Hoffe ich jedenfalls. Körperlich fühle ich mich wohl. Ich trinke viel Tee. Generell habe ich kein Völlegefühl, wie die letzten Wochen viel zu häufig. Ich fühle mich aber auch etwas schwach.
Abends gab es noch Petersilie auf die beiden halben Lauchstangen…
Was ich als absolut positiv werte an diesem Experiment ist, dass ich wieder richtigen Appetit auf die simplen Nahrungsmittel wie Vollkornbrot und Porridge bekomme. Der Zucker tritt in den Hintergrund. Er spielt in meinem Leben einfach eine zu große Rolle. Das bewußte Teetrinken tut mir auch gut und gibt mir ein gutes Gefühl.
Da ich Lauch schon jetzt nicht mehr sehen kann und ich mir absolut nicht vorstellen kann ihn zu frühstücken, werde ich das Experiment statt auf 2 auf nur diesen einen Tag beschränken und sehen, wozu es geführt hat.
Ich glaube schon, dass die Erfahrung mir geholfen hatte, den Fokus auf gesunde Ernährung wiederzugewinnen. Ob dauerhaft, das muss sich in den nächsten Tagen und Wochen zeigen.
Zur Hilfe habe ich heute noch einen Tee entdeckt, der mir vielleicht als Reminder dienen kann:
Ich freu mich aufs Frühstück!
Was man mit Petersilie alles machen kann
3. Februar 2010
Kulinarisch war das heute ein ausgesprochen spannender Tag, wie ihr gleich sehen werdet. Außerdem war heute wieder Yoga-Tag und jedes Mal wenn ich aus dem Studio komme, habe ich das Gefühl, jemand hätte meinen Kopf wieder gerade gerückt. Eine echte Bereicherung.
Im Zuge meiner Frühstückschallenge (7 Tage die Woche etwas anderes frühstücken!) gab es heute morgen Dinkelvollkornbrot mit Frischkäse und darauf eine Schicht Erdbeermarmelade. Dazu ein kleines Schüsselchen Soja-Yofu!
Eine nette Abwechslung!!
Dann war ich erst einmal unterwegs, u.a. mal wieder in der Bibliothek und habe auf dem Rückweg ein bißchen an einem Sesamriegel geknabbert.
Dann war ich noch beim türkischen Supermarkt, wo ich diese Schätze gehoben habe, die ich für mein geplantes Mittagessen brauchte.
Ausgeguckt hatte ich mir das Rezept für “Petersiliensalat” aus dem “cook it vegetarisch“-Kochbuch, dass ich mal aus der Bibliothek mitgebracht habe. Ein ähnliches Rezept gibt es allerdings auch online. Morgens hatte ich den Bulgur schon eingeweicht, so dass ich “nur noch” Gemüse schneiden und Kräuter hacken musste. Obwohl ich nur eine 3 Personen Portion gemacht habe, hat das ewig gedauert. Es war allerdings ganz fantastisch mal wieder soviel grünes und frisches zuzubereiten.
Dazu gab es eine Scheibe Dinkelvollkornbrot mit Frischkäse. Etwas geschmacksneutrales braucht man auf jeden Fall, denn die Kräuter und das Dressing sind sehr intensiv. Aber auch sehr lecker, wenn man sich darauf einläßt.
Als Dessert hat mir F. einen frisch gebackenen SCMCookie abgegeben.
Sie hatte heute eh großen Backtag und gleich nochmal ein Bananenbrot mit abgewandelten Zutaten gebacken, nämlich weniger Zucker, der dafür dann braun und Vollkornmehl. Davon habe ich mir nachmittags eine Scheibe gegönnt.
Dann war ich wie gesagt beim Yoga und habe als ich zurückgekommen bin, dann noch eine kleine Portion Petersiloensalat (mit 3 Kartoffelstückchen) und Pomelo gegessen.
Auch lecker so.
Und nun fall ich ins Bett. Bis morgen!
“MA-Wochenende”
10. Juli 2009
Da ich die letzten 4 Tage nicht wirklich mit meiner Arbeit vorangekommen bin, habe ich mir überlegt, dass ich mich dieses Wochenende inklusive heute selbst herausfordere und so richtig durchstarte. Keine großen Ablenkungen, keine großen Pläne – einfach ich, der Laptop und die Bücher. Naja, nicht ganz so schlimm. Ich mach auch Pausen vorzugsweise um Luft zu schnappen oder doch ein bißchen Sozialkontakte zu pflegen. Aber der Grundgedanke ist mal durchzuziehen!
Heute hat das schon ganz gut geklappt, auch wenn ich mein Pensum noch nicht erreicht habe. Ich fühl mich ein bißchen wie ein Waschlappen, dass ich ständig mein Soll nicht erfülle… aber vielleicht ist es auch zu hoch angesetzt? Naja. Vielleicht mach ich nach diesem Eintrag ja tatsächlich noch was!
Gestartet bin ich in den Tag mit einem Sesambrötchen.

Frühstück der Champions
Die Eszet-Schnitten hatte ich spontan bei Kaufland mitgenommen und heute morgen passten sie einfach gut.
Den Obstteller hab ich den Vormittag über weggeknabbert. Zum Mittag mußte ich nur etwas Reis kochen, dazu die Reste von gestern.

Lecker Resteessen
Als Dessert gab es 2 Stück von der Rausch-Schokolade, die ich mir gestern gegönnt hatte. Die 47%ige könnte ich wieder einfach so wegessen, weshalb ich die Packung im Gegenteil zur 70%igen aus meinem Zimmer verbannt habe.

Sorte "Guácimo" mit 47% Kakao
Gegen 14:30 Uhr hab ich dann eine etwas längere Pause gemacht und war kurz unterwegs, um mir ein bißchen Nervennahrung in Form von Nüssen zu besorgen.

Nervennahrung
Dann gab es den Banana-Split-Joghurt… der sich nicht richtig fotografieren lassen wollte:

Banana-Split-Joghurt
Geschmeckt hat er auch nicht so doll – ich fürchte ich bin soviel Aromen nicht mehr gewöhnt.
Zum Abendbrot gab es u.a. das Gurken-Relish, welches ich auch gestern mitgebracht hatte. Es schmeckt nicht ganz so lecker wie das, was es vor Jahren mal im Penny gab… aber immerhin.

Abendbrot
Nach dem Abendbrot hab ich dann den letzten Kinderriegel “vernichtet”. Einfach weil ich wußte, dass er da ist. Ich komme zu der Überzeugung, dass mir Kinderriegel nicht gut tun und ich sie eigentlich auch nicht wirklich mag. Ich verbinde damit nur soviel… v.a. Hausarbeits-Marathons… die gibt es jetzt jedenfalls erstmal nicht wieder!

"Der letzte Kinderriegel"
Und mal wieder ein Foto aus meinem Fenster, weil ich es schön fand:

Abendsonne















