Regenbogen
26. September 2010
Es ist schon eine vertrackte Zeit.
Fakt ist, ich fühle mich nicht wohl.
Da hilft auch auf Dauer kein:
Eigentlich esse ich wirklich sehr nahrhafte und gute Mahlzeiten:
Snacke …
Und abends gibt es eigentlich immer…
Aber es schleicht sich doch hier 4 Stück Schokolade, da eine kleine Schüssel Zuckercerealien und dort ein Stück Kuchen dazu und entgeht der Kamera, weil ich es mir nicht eingestehen will. Es ist verflixt. Weil, das konnte ich schon mal besser.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass es ein Symptom ist. Mal sehen wie lange es dauert die Ursache zu bekämpfen.
Jedenfalls mache ich jetzt wieder regelmäßig Yoga und werde morgen mit einem “magischen” Hilfsmittel einen Neustart versuchen!
ein Neuanfang
17. Mai 2010
Es wird Zeit für einen Neuanfang. Dieser Blog ist leider schon seit einiger Zeit nicht mehr das, was ich damit beabsichtigt hatte. Gesunde Ernährung? Positive Einstellung zum Leben? Beides ist mir in den letzten Monaten etwas abhanden gekommen und ich glaube langsam bin ich bereit für einen Neustart!!
Es war glaube ich ganz wichtig, dass ich in den letzten Tagen unterwegs war. Manchmal kommt man nur so weiter. Ich war jedenfalls in Leipzig und möchte euch bevor es mit dem Neustart ernst wird, noch ein paar kulinarische Höhepunkte zeigen.
Ganz oben steht da die Entdeckung des Café Kowalski!
Es war nicht nur sehr schwer sich bei der Auswahl für ein Essen zu entscheiden, es war dazu auch noch schwierig, ob man etwas Warmes, Kuchen oder Eis oder doch lieber eines der leckeren Frühstücksmenüs bestellen wollte. Wir waren hungrig und haben uns für Pasta entschieden, die wir geteilt haben:
Verboten gut. Am liebsten hätten wir den Rest unseres Aufenthaltes dort verbracht.
Aber wir mussten weiter und obwohl wir wirklich viel gegessen hatten, fanden wir uns nachmittags bei Bagel Brothers wieder, wo wir eigentlich nur Bagels fürs Abendbrot mitnehmen wollten… wo ich dann aber … ENDLICH… auf den ersten Frozen Yoghurt meines Lebens getroffen bin. Ich lese seit zwei Jahren ständig auf amerikanischen Blogs davon und wollte dieses beliebte Dessert so gern probieren.
Es war eine Offenbahrung. Wirklich sehr lecker. Ich mag Softeis ja eh so gern, aber das schmeckt gleichzeitig noch richtig frisch. Ich hoffe ich muss nicht allzu lang warten, bis ich noch einmal einen probieren darf.
Zum Abendbrot haben wir uns zwei Bagels geteilt und einen Salat dazu gegessen: Veggi Bagel und Tuna Salad Bagel.
Gestern Abend waren wir zurück in Köln und da ich noch keine Lust auf Kochen hatte, haben wir die Reise mit einem weiteren Restaurant Besuch abgeschlossen. Für mich gab es die Kartoffelsuppe mit Majoran, dazu eine Rhabarberschorle.
Kartoffelsuppe in allen möglichen Varianten ist und bleibt mein Lieblingsessen!!
Heute nun habe ich mich nach gefühlter Ewigkeit mal wieder in die Küche gestellt und Tomatensauce eingekocht…
und Rhabarberkuchen gebacken! Ich hatte in Leipzig nämlich Gelegenheit Rhabarber aus dem Garten meiner Eltern zu ernten.Ich hab das gleiche Rezept verwendet wie letztes Mal, nur habe ich meine große Springform bei C. vergessen und musste etwas improvisieren.
Und noch eine Überraschung aus Israel hatte ich heute in der Post! Meine Schwester hat mich mit einer weiteren Süßigkeit versorgt:
Neugierig habe ich natürlich probieren müssen – nachdem ich mich bei Wikipedia schlau gemacht hatte, was es genau ist.
Auf den ersten Blick sieht es überhaupt nicht nach einer Süßigkeit aus:
Die Sesampaste schmeckt man sehr intensiv, was ich sehr gerne mag. Ich glaube ich werde es mal auf hellem Brot essen, weil es ziemlich süß ist. Auf jeden Fall total spannend! Ich liebe es ja neue Süßigkeiten zu entdecken!
DANKE!!
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Und nun zum Neustart! Was sich in den letzten Jahren bewährt hat, ist die 30-Tage Strategie. Es heißt man braucht mindestens 21 Tage um sich eine Gewohnheit an/abzugewöhnen und ich möchte meinen Schokoladenkonsum drastisch einschränken, weil der mittlerweile nichts mehr mit Genuß zu tun hat. Ich bin in den letzten Monaten wieder in die Falle getappt und habe angefangen mit Schokolade zu kompensieren, damit ist jetzt Schluß!!
Für 30 Tage möchte ich versuchen ohne Schokolade auszukommen. Das letzte Mal als ich das versucht habe, bin ich glaube ich an 6 Tagen dem Bedürfnis erlegen, aber für den Fall habe ich ja meine 85%ige Schokolade.
Um es noch einmal ganz deutlich zu sagen: ich liebe Schokolade und mein Blogname wird sich nicht ändern. Es geht mir aber v.a. um einen gesunden und richtigen Umgang mit Schokolade und da ich den Kampf schon einmal gewonnen habe, bin ich überzeugt, dass es auch dieses Mal klappen kann!
Ich hoffe das sich damit auch generell meine Einstellung zu Ernährung wieder verbessert. Ich habe zwar auch weiterhin vieles richtig gemacht, aber das geht viel besser und da will ich wieder hin!
Neuer Schwung
6. Juni 2009
Es ist schon eine beachtliche Befriedigung, die ich an Tagen wie diesen daraus ziehe Laufen gewesen zu sein bevor die Sinnflut über der Stadt hereinbrach. Dabei war ich mit halb 9 Uhr nun wirklich nicht sehr früh unterwegs. Das Laufen an sich war auch mal wieder anstrengender, als ich es gern gehabt hätte, aber das kenne ich schon. Es gibt eben solche und solche Tage.
Zum Frühstück habe ich dann die 2. Heldentat des Tages begangen und mich von meinen Gefühlen überzeugen lassen das aufwendigere Porridge-Frühstück der schnellen Cerealienlösung vorzuziehen. Das Resultat war füllend und einfach lecker:

Porrdige mit 1/2 Banane, Magermilchjoghurt, Honig und frischen Erdbeeren
Dann habe ich mich wieder später als mir lieb war, an das Projekt ‘Magisterarbeit‘ gesetzt und recht lieblos losgearbeitet. So richtig wollte es nicht werden, so dass ich irgendwann sogar versucht habe (gegen alles bessere Wissen) mich mit etwas Süßem anzufeuern.

1 Corny free 'Schoko'
Was natürlich nicht geklappt hat.
Ich habe mich dann erstmal in mein Bett mit einem der Bücher verzogen, die ich gestern aus der Bibliothek ausgeliehen hatte… und es schließlich auch zuende gelesen. Es ist ein Diät-Tagebuch von Nicola Hinz, der Titel lautet: “Die Stunde der Waage” und es ist eine ganz angenehme Lektüre für zwischendurch. Ich bin ja immer interessiert an “Erfolgsgeschichten”, schließlich will ich selbst auch mal eine werden. Oder bin ich schon eine? Ich weiß es nicht mehr. Auf jeden Fall hat mich die Lektüre wieder zum Denken angeregt und der zentralste Satz, den ich aus dem Buch mitnehme, ist wohl “der wahre Schlüssel zur Gewichtsabnahme liegt in der Abwechslung, Erfolgserlebnissen und im Handeln“! Ich glaube, das ist auch immer noch ein Punkt, an dem ich mächtig arbeiten muß in meinem Leben. Aktiver werden!
Zwischen neuen, sich formenden Gedanken gab es Mittagessen. Wieder das Ratatouille mit leckeren Bandnudeln zusammen mit einem Obstteller. Hach, was liebe ich so toll angerichtetes Essen. Ich MUSS einfach ganz bald wieder zu IKEA und neues Geschirr holen. Ich hab da auch schon was im Visier.

Mittagessen: Bandnudeln mit Ratatouille
Ca. 3,5 Stunden später gab es dann eine Kaffeepause, zu der ich ganz schön Appetit hatte und wieder war ich sehr heldenhaft und habe mich gegen weichen Sandwich-Toast mit Nutella für Dinkel-Haferflockenbrot mit Pflaumenmus entschieden! Ich Held!

Kaffeetrinken
Draussen regnete es immer noch. Ich bin dann trotzdem nochmal los um Milch und Weintrauben zu kaufen… und Schokolade. In den letzten Tagen bemerkte ich, dass ich mich auf die Vorräte an Milkaschokolade, die ich als die Tafeln beim Discounter um 40% oder so reduziert waren, angelegt hatte, nicht loslassen wollte. Denn ich habe durchaus eine Vergangenheit, die beweist, dass ich Schokolade wie Brot essen kann und wenn es nur eine Tafel wird, können wir alle beruhigt sein. Nein, mir war vielmehr nach dunkler Schokolade mit Geschmack. Eigentlich wollte ich die sogar im Bioladen kaufen, so richtig richtig echt dunkel. Aber da das nicht zu Fuß zu machen gewesen wäre, mußte wieder die Edelbitter-Schoki vom Discounter herhalten. 70%ige ist es geworden und Bilanztechnisch war ich heute so gut, dass ich theoretisch einen ganzen 41 gramm Riegel essen darf, wenn ich denn will. Das Experiment startet heute Abend. Mal sehen, ob ich noch was vom Riegel übrig lasse…

Regentag
Es war jedenfalls kalt und regnerisch. Trotzdem habe ich mich sehr gut gefühlt und hatte auf dem Rückweg auch ein paar Ideen, wie ich mein Magisterarbeits-Erfolgs-Problem lösen könnte. Ab Montag wird da mit neuer Strategie rangegangen und es wird dann doch endlich, es läßt sich ja offenbar nicht verhindern, in der Prioritätenliste nach ganz oben versetzt! Man darf gespannt sein. Jetzt gibt es erst einmal mein wohlverdientes Abendbrot mit Salat.
Nun aber wirklich
1. Juni 2009
Manches braucht Zeit – offenbar gehört das “Gründen” eines echten Blogs auch in diese Kategorie. Nach 2 Monaten orientierungslosem Herumgeirre, glaube ich nun einen etwas festeren Stand erreicht zu haben, nicht nur im Bereich Ernährung & Sport sondern auch im Studium, um einen aktiven Blog am Leben zu halten. Los geht’s.
Mit einer Inventarliste und einer groben Kochplanung für diese Woche habe ich mich gestern schon mal auf diesen neuen Monat vorbereitet. Budget steht auch fest. Ideen gibt es zu Hauf. Gekocht habe ich heute allerdings gar nicht, dass hatte ich aus der Not heraus in Vorfreude schon gestern erledigt. Da habe ich mich nämlich zum ersten Mal an frischen Blattspinat gewagt.

Blattspinat, gewaschen und gezupft
Das Rezept kam praktischerweise direkt von der 500g-erntefrischer Blattspinat-Verpackung, ein Spinat-Hackfleisch-Reis-Topf-Rezept. Sehr simpel, sehr lecker.

Blattspinat-Hackfleisch-Reis-Topf
Der Reis wird im Sud gekocht, weswegen das Essen eine leichte Grünfärbung aufweist. Fand ich toll! Mach ich bestimmt mal wieder, auch wenn ich während des Stiel-Abzupfens schon das Gegenteil behauptet hatte. Geschmacklich hat der frische Spinat dem tiefgekühlten auf jeden Fall etwas voraus.
Da ich Hackfleisch hatte auftauen müssen und die Portion zu groß war für das Essen, mußte ich schnell etwas improvisieren, um das Hackfleisch zu verarbeiten und habe mich für eine Bolognese-Sauce entschieden. Die passte auch ganz wunderbar in die Planung und die gab es also heute. 2 Dosen Tomaten und ca. 125g Hackfleisch ergaben eine unerwartet große Portion, die ich dann morgen in einen Auflauf weiterverarbeiten werde. Planung ist alles.

Mittag: Spaghetti Bolognese mit Salat
Ich war sehr stolz auf mich, dass ich nicht die Standard-100g-Nudeln Portion gegessen habe. Durch den Salat und einer Joghurtnachspeise haben auch 70g gereicht! Das Ziel ‘Abnehmen‘ steht ja nach wie vor! Für heute sieht es auch wirklich gut aus und ich bin optimistisch, dass ich meinen Plan für heute einhalten kann. Was nach den letzten Wochen schon ein beachtlicher Schritt ist.
Vorhin war ich auch knapp 1,5h spazieren. Wirklich tolles Wetter haben wir hier am Rhein. ‘Bewegung’ war also auch mit drin. Ich muß mir wieder angewöhnen meine Kamera überall mit hinzunehmen. So wird ein Blog ja erst so richtig spannend. Morgen geht es dann auch wieder Laufen. Bin schon gespannt, es gibt nämlich wieder eine Veränderung. Aber dazu morgen mehr. Nachher poste ich evtl. noch mein Abendessen. Den Eintrag zu schreiben hat mich jedenfalls recht hungrig gemacht!
ein Anfang
26. März 2009
Um den “offiziellen”Anfang dieses Blogs nicht immer weiter herauszuschieben, springe ich nun einfach ins Wasser und schreibe einfach mal den ersten Eintrag! Hätte mich nicht die Erkältung erwischt, gäbe es wohl schon mehr Einträge hier zu lesen, doch so wirklich Motivation hatte ich während der letzten 5 Tage nicht. Immerhin – es waren nur 5 Tage, denn bis auf etwas Schleim ist nichts mehr übrig.
Meine Motivation für diesen Blog ist unverändert hoch, auch wenn ich im Detail eigentlich noch nicht so genau weiß, was ich wirklich schreiben werde. Ich denke, dass wird sich mit der Zeit von selbst entwickeln, alles unter dem Motto: Gesund zu leben, in meinem Alltag die richtigen Entscheidungen zu treffen – kreativ, aktiv & positiv durchs Leben gehen! Den Rest des Beitrags lesen »



















